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	<description>Kreditbankenvergleich - Infoportal fuer Onlinekredite und Sofortkredite im Vergleich</description>
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		<title>Notaranderkonto</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Notaranderkonto]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Notaranderkonto ist ein von einem Notar treuh&#228;ndisch verwaltetes Konto, auf welchem Gelder bis zu einem festgelegten vertraglich vereinbarten Zeitpunkt verwaltet und verwahrt werden. Hat ein Notar die notwendigen Unterlagen, kann er, bevor eine Grundschuld in das Grundbuch eingetragen ist, ein Baudarlehen vor dem vereinbarten Zeitpunkt auszahlen. Oft wird bei einem Immobilienkredit die Summe des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Notaranderkonto ist ein von einem Notar treuh&#228;ndisch verwaltetes Konto, auf welchem Gelder bis zu einem festgelegten vertraglich vereinbarten Zeitpunkt verwaltet und verwahrt werden. Hat ein Notar die notwendigen Unterlagen, kann er, bevor eine Grundschuld in das Grundbuch eingetragen ist, ein Baudarlehen vor dem vereinbarten Zeitpunkt auszahlen. Oft wird bei einem Immobilienkredit die Summe des Kredits nicht an den Kreditnehmer ausgezahlt, sondern nach der erfolgten &#220;berpr&#252;fung der Bedingungen auf das Notaranderkonto gezahlt und so an den Kreditnehmer geleitet. Werden Kredite &#252;ber ein Notaranderkonto ausbezahlt, stellt dies f&#252;r die Vertragsparteien eine weitere Sicherheit dar, l&#228;sst aber auch zus&#228;tzliche Geb&#252;hren entstehen.<br />
Ein Notaranderkonto wird im Namen eines Notars gef&#252;hrt. Anderkonten im Allgemeinen werden auch von Rechtsanw&#228;lten oder Insolvenzverwaltern gef&#252;hrt. Sie dienen nicht dem Zweck des Kontoinhabers. Vielmehr muss es so gesehen werden, dass ein Guthaben auf dem Notaranderkonto gelegt wird, welches aber auch als Verm&#246;gen eines Kontoinhabers angesehen werden kann. Ein Notaranderkonto wird bei Kreditinstituten zu den gesonderten allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen gef&#252;hrt. Besonders bei dem Kauf von Immobilien oder dem der Baufinanzierung wird ein Notaranderkonto eingesetzt. Es dient dabei dem sicheren Transfer der Gelder, aber auch als eine Art Eigentumssicherungen f&#252;r den K&#228;ufer. Erst wenn die Eintragung vom K&#228;ufer in das Grundbuch ordentlich stattgefunden hat, also der K&#228;ufer nun neuer Eigent&#252;mer vom Grundst&#252;ck ist, &#252;berweist der Notar das Geld vom Notaranderkonto an den Verk&#228;ufer. Es wird also der Zweck erf&#252;llt, dass ein K&#228;ufer die Grundst&#252;ckskosten an den Verk&#228;ufer in der vereinbarten Frist bezahlt, was einen Vorteil f&#252;r den Verk&#228;ufer darstelle, aber auch gleichzeitig den Vorteil f&#252;r den K&#228;ufer bringt, dass keine Gelder verloren gehen, falls des zur Insolvenz eines Verk&#228;ufers kommen sollte. &#220;ber ein Notaranderkonto wird auch die Baufinanzierung veraltet, bei welcher immer nach Baufortschritten bezahlt wird. Diese Bezahlung nimmt ebenfalls der Notar mit dem Notaranderkonto vor. Dadurch hat der K&#228;ufer / Bauherr mit den Zahlungen an sich keinen weiteren Aufwand, sondern kann sich voll und ganz um den Bau der Immobilie k&#252;mmern.</p>
<p><span id="more-739"></span></p>
<p>Einem Notar ist es gestattet, f&#252;r seine Dienstleistung des Anderkontos eine Geb&#252;hr zu erheben. Nach § 54b Beurkundungsgesetz, ist der Notar zu der Berechnung von Geb&#252;hren verpflichtet. Mit Absatz 1 wird geregelt, dass ein Notar die anvertrauten Gelder sofort auf das Sonderkonto f&#252;r fremde Gelder, also dem Notaranderkonto, einzuzahlen hat. Die Gelder darf er nicht, auch nicht vor&#252;bergehend, auf anderen Konten deponieren.</p>
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		<title>Nominalzinssatz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Nominalzinssatz ist ein in Prozent angegebener Wert, den ein Schuldner auf Grund des &#220;berlassens von einem Geldbetrag f&#252;r einen festgelegten Zeitraum an den Gl&#228;ubiger zu entrichten hat. Der Nominalzinssatz wird auf einen Nennbetrag bezahlt. Wird der Nominalzinssatz nicht in Prozent, sondern als Entgelt angegeben, wird von einem Nominalzins gesprochen. Besonders im Kredit und- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nominalzinssatz ist ein in Prozent angegebener Wert, den ein Schuldner auf Grund des &#220;berlassens von einem Geldbetrag f&#252;r einen festgelegten Zeitraum an den Gl&#228;ubiger zu entrichten hat. Der Nominalzinssatz wird auf einen Nennbetrag bezahlt. Wird der Nominalzinssatz nicht in Prozent, sondern als Entgelt angegeben, wird von einem Nominalzins gesprochen. Besonders im Kredit und- und Wertpapierbereich, welcher verzinslich ist, wird von Nominalzinssatz gesprochen. Es ist &#252;ber den Nominalzinssatz immer eine vertragliche Vereinbarung zu treffen. Besonders bei Verbraucherkreditvertr&#228;gen ist es nach dem BGB Pflicht, die Zinsen vertraglich anzugeben.</p>
<p><span id="more-737"></span></p>
<p>Bez&#252;glich der Zinsen im Darlehensvertrag sind im BGB verschiedene Pflichten aufgef&#252;hrt:</p>
<p>§ 488 (2): Die vereinbarten Zinsen sind, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nach dem Ablauf je eines Jahres und, wenn das Darlehen vor dem Ablauf eines Jahres zur&#252;ckzuerstatten ist, bei der R&#252;ckerstattung zu entrichten.</p>
<p>§ 489 Abs 1 Nr. 1: Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag, bei dem f&#252;r einen bestimmten Zeitraum ein fester Zinssatz vereinbart ist, ganz oder teilweise k&#252;ndigen,<br />
wenn die Zinsbindung vor der f&#252;r die R&#252;ckzahlung bestimmten Zeit endet und keine neue Vereinbarung &#252;ber den Zinssatz getroffen ist, unter Einhaltung einer K&#252;ndigungsfrist von einem Monat fr&#252;hestens f&#252;r den Ablauf des Tages, an dem die Zinsbindung endet; ist eine Anpassung des Zinssatzes in bestimmten Zeitr&#228;umen bis zu einem Jahr vereinbart, so kann der Darlehensnehmer jeweils nur f&#252;r den Ablauf des Tages, an dem die Zinsbindung endet, k&#252;ndigen;</p>
<p>§ 489 Abs. 1 Nr. 2: Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag mit ver&#228;nderlichem Zinssatz jederzeit unter Einhaltung einer K&#252;ndigungsfrist von drei Monaten k&#252;ndigen.</p>
<p>Bei Verbraucherkreditvertr&#228;gen und deren Schriftform und Vertragsinhalt ist aus § 492 Abs. 1 Nr. 2, 4 und 5 zu entnehmen:</p>
<p>2. den Gesamtbetrag aller vom Darlehensnehmer zur Tilgung des Darlehens sowie zur Zahlung der Zinsen und sonstigen Kosten zu entrichtenden Teilzahlungen, wenn der Gesamtbetrag bei Abschluss des Verbraucherdarlehensvertrags f&#252;r die gesamte Laufzeit der H&#246;he nach feststeht, bei Darlehen mit ver&#228;nderlichen Bedingungen, die in Teilzahlungen getilgt werden, einen Gesamtbetrag auf der Grundlage der bei Abschluss des Vertrags ma&#223;geblichen Darlehensbedingungen,</p>
<p>4. den Zinssatz und alle sonstigen Kosten des Darlehens, die, soweit ihre H&#246;he bekannt ist, im Einzelnen zu bezeichnen, im &#220;brigen dem Grunde nach anzugeben sind, einschlie&#223;lich etwaiger vom Darlehensnehmer zu tragender Vermittlungskosten,</p>
<p>5. den effektiven Jahreszins oder, wenn eine &#196;nderung des Zinssatzes oder anderer preisbestimmender Faktoren vorbehalten ist, den anf&#228;nglichen effektiven Jahreszins; zusammen mit dem anf&#228;nglichen effektiven Jahreszins ist auch anzugeben, unter welchen Voraussetzungen preisbestimmende Faktoren ge&#228;ndert werden k&#246;nnen und auf welchen Zeitraum Belastungen, die sich aus einer nicht vollst&#228;ndigen Auszahlung oder aus einem Zuschlag zu dem Darlehen ergeben, bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses verrechnet werden.</p>
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		<title>Nettokreditbetrag</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nettokreditbetrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist von einem Nettokreditbetrag die Rede, handelte es sich im Normalfall um den Betrag, den ein Kreditnehmer von Kreditgeber ausgezahlt bekommt. Festgelegt wird dies in rechtlicher Hinsicht im Verbraucherdarlehensvertrag des B&#252;rgerlichen Gesetzbuches. Es wird also der Bruttodarlehensbetrag abz&#252;glich aller Kreditkosten gemeint.

Stellt ein Bankkunde einen Antrag f&#252;r ein Darlehen oder Kredit und bekommt eine Summe auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist von einem Nettokreditbetrag die Rede, handelte es sich im Normalfall um den Betrag, den ein Kreditnehmer von Kreditgeber ausgezahlt bekommt. Festgelegt wird dies in rechtlicher Hinsicht im Verbraucherdarlehensvertrag des B&#252;rgerlichen Gesetzbuches. Es wird also der Bruttodarlehensbetrag abz&#252;glich aller Kreditkosten gemeint.</p>
<p><span id="more-735"></span></p>
<p>Stellt ein Bankkunde einen Antrag f&#252;r ein Darlehen oder Kredit und bekommt eine Summe auf das entsprechende Konto &#252;berwiesen, wird dem Kunden der Nettokreditbetrag ausbezahlt.</p>
<p>Es handelt sich immer um die Kreditsumme, um welche ein Kreditnehmer auch tats&#228;chlich verf&#252;gen kann. Bearbeitungskosten, Kosten der Restschuld, Versicherungsgeb&#252;hren, Vermittlungskosten oder sonstige anfallende Kreditkosten sind nicht im Nettokreditbetrag enthalten. Es ist aus diesem Grund f&#252;r einen Antragsteller auch wichtig, dass die eventuell anfallenden Kosten mit in den Darlehenswunsch einbezogen werden, sodass zum einen ein besserer Vergleich der Kreditangebote gemacht werden kann und zum anderen, um zu sehen, welchen Betrag man an den Kreditgeber tats&#228;chlich wieder zur&#252;ckbezahlen muss. F&#252;r einen Vergleich ist es immer Sinnvoller, statt den Nettokreditbetrag zu vergleichen, den Bruttodarlehensbetrag als Basis f&#252;r den Vergleich zu nutzen.</p>
<p>Da sich ein Kredit immer aus mehreren Teilen zusammensetzt, und nicht etwa der Nettokreditbetrag an die Bank zur&#252;ckbezahlt werden muss, sollte die H&#246;he des Nettokreditbetrages eine wichtige &#220;berlegung sein, denn je h&#246;her ein Nettokreditbetrag ist, desto h&#246;her sind auch die anfallenden Geb&#252;hren und Zinsen, desto h&#246;her der R&#252;ckzahlungsbetrag, also der Bruttokreditbetrag.<br />
Teilweise sehen Banken den Nettokreditbetrag als den Wunschbetrag eines Darlehens an, was aber nicht richtig ist, denn wird ein Kreditvertrag mit Disagio abgeschlossen, muss von der gew&#252;nschten Kreditsumme erst einmal dieses abgezogen werden, damit der Nettokreditbetrag bekannt ist. Wieder andere Banken sehen den Nettokreditbetrag als die gew&#228;hlte Kreditsumme und die anfallenden Restschuldversicherungsgeb&#252;hren.</p>
<p>Juristisch ist es aber tats&#228;chlich so, dass es sich beim Nettokreditbetrag um den Betrag handelt, den ein Kreditnehmer ausgezahlt bekommt. Werden auf diesen die Geb&#252;hren, Restschuldversicherung und Zinsen berechnet, handelt es sich um den Gesamtkreditbetrag (Bruttokreditbetrag).</p>
<p>Der Bruttokreditbetrag spielt f&#252;r die meisten Kreditnehmer eine gr&#246;&#223;ere Rolle, denn aus diesem ergeben sich die Laufzeit und die H&#246;he der monatlichen R&#252;ckzahlungsraten. Je h&#246;her der Bruttokreditbetrag, desto l&#228;nger die Laufzeit oder desto h&#246;her die monatliche Belastung. Daher auch immer der Rat, sich &#252;ber den Bruttokreditbetrag Gedanken zu machen, weniger &#252;ber den Nettokreditbetrag, obwohl die H&#246;he nat&#252;rlich wichtig ist, um eine Finanzierung auch entsprechend vornehmen zu k&#246;nnen.</p>
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		<title>Netto</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netto]]></category>

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		<description><![CDATA[Netto ist ein Begriff, welcher besagt, dass etwas ohne „nackt“ ist, also ohne Verpackung, Geb&#252;hren oder sonstigen Zus&#228;tzen. Im Italienischen wird netto mit rein, ohne Verpackung, ohne das Hinzurechnen von Steuer/Kosten &#252;bersetzt. Der Begriff brutto stellt das Gegenteil von netto dar und die Differenz dazu ist Tara. Wird ein Preis netto angegeben, handelt es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Netto ist ein Begriff, welcher besagt, dass etwas ohne „nackt“ ist, also ohne Verpackung, Geb&#252;hren oder sonstigen Zus&#228;tzen. Im Italienischen wird netto mit rein, ohne Verpackung, ohne das Hinzurechnen von Steuer/Kosten &#252;bersetzt. Der Begriff brutto stellt das Gegenteil von netto dar und die Differenz dazu ist Tara. Wird ein Preis netto angegeben, handelt es sich hier um einen Preis, in welchem noch keine Umsatz- oder Mehrwertsteuer enthalten ist. Netto = Brutto – Steuern.</p>
<p><span id="more-733"></span></p>
<p>Auch im Arbeitswesen ist der Begriff netto zu finden, n&#228;mlich beim Nettogehalt. Es ist das Arbeitsentgelt, von welchem alle Steuern und die Sozialabgaben angerechnet worden sind. Netto = Brutto – Steuern – Sozialabgaben.</p>
<p>Auf Rechnungen werden nicht selten die Zahlungsbedingungen mit „zahlbar innerhalb von 10 Tagen netto Kasse“ angegeben. Es hat die Bedeutung, dass kein Anzug von Skonto erfolgen darf. Logischerweise ist aber der Bruttorechnungsbetrag zu &#252;berweisen und nicht der Nettorechnungsbetrag.<br />
Auch im Lebensmittelbereiche ist „netto“ zu finden. Es handelt sich hier um eine Gewichts- oder Volumenangabe, welche durch ein „e“ gekennzeichnet ist.<br />
Auch im Kreditbereich muss f&#228;llt der Begriff „netto“ und ist im Grunde der Auszahlungsbetrag von einem Kredit. Es handelt sich bei dem Nettowert also um die Summe eines Kredites, die nach Abzug von den anfallenden Geb&#252;hren, Zinsen etc. an den Kreditnehmer ausbezahlt wird. Der Nettokreditbetrag bildet im Grunde die Grundlage f&#252;r einen Kredit, denn es handelt sich normalerweise um den Kreditbetrag, den ein Kreditnehmer braucht, um die gew&#252;nschte Finanzierung vornehmen zu k&#246;nnen. Wird ein Kreditantrag f&#252;r 10.000 Euro gestellt, ist diese Summe im Grunde der Nettokreditbetrag, weil hierin noch keine Zinsen und Geb&#252;hren enthalten sind. Vereinbart ein Kreditinstitut mit dem Darlehensnehmer ein Disagio, also eine Vorauszahlung f&#252;r Geb&#252;hren oder Zinsen, bildet nicht die Kreditsumme von 10.000 Euro den Nettobetrag, denn dieser errechnet sich dadurch, dass das Disagio von der Kreditsumme abgezogen wird.</p>
<p>Netto bedeutet also immer, dass es ein Wert ist, in welchem keine sonstigen Werte enthalten sind oder enthalten sein d&#252;rfen. Allerdings muss bei einem Kredit, ebenso wie beim Erwerb einer Sache, nicht der Nettobetrag bezahlt werden, sondern der Bruttobetrag. Lebensmittel beispielsweise werden mit der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer versehen, woraus sich der Bruttowarenwert ergibt. Kredite werden mit Zinsen und Geb&#252;hren berechnet, woraus aus dem Nettobetrag der Bruttokreditbetrag wird.</p>
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		<title>Nennbetrag</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Nennbetrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nennbetrag, auch als Nennwert oder Nominalwert bezeichnet, ist ein tats&#228;chlich gesetzlicher Wert von einem Zahlungsmittel wie der M&#252;nze oder von einem Finanzinstrument, wie der Aktie. In der Regel befindet sich der Nennwert direkt auf dem Zahlungsmittel oder einer Urkunde vom Verm&#246;genstitel. Die jeweiligen Nennbetr&#228;ge von den einzelnen Zahlungsmitteln werden durch die Einrichtungen, welche diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nennbetrag, auch als Nennwert oder Nominalwert bezeichnet, ist ein tats&#228;chlich gesetzlicher Wert von einem Zahlungsmittel wie der M&#252;nze oder von einem Finanzinstrument, wie der Aktie. In der Regel befindet sich der Nennwert direkt auf dem Zahlungsmittel oder einer Urkunde vom Verm&#246;genstitel. Die jeweiligen Nennbetr&#228;ge von den einzelnen Zahlungsmitteln werden durch die Einrichtungen, welche diese ausgeben, festgelegt. Bei den ausgebenden Einrichtungen handelt es sich f&#252;r gew&#246;hnlich um Nationalbanken. Zu beachten ist, dass es bei speziellen Zahlungsmitteln, wie den Sammelm&#252;nzen, der Sammlerwert teilweise um ein Vielfaches h&#246;her ist, als der gesetzliche Nennwert. Es kann unter andrem daran liegen, dass von diesem entsprechenden Zahlungsmittel nur eine begrenzte Anzahl gedruckt worden ist, wie unter anderem mit dem Monaco Euro-M&#252;nzen, oder eben ganz besondere Personen darauf gedruckt sind, und dadurch ebenfalls nur begrenzte St&#252;ckzahlen vorhanden sind.</p>
<p><span id="more-732"></span></p>
<p>Der Begriff Nennwert ist besonders im Bereich der Wertpapiere h&#228;ufig zu finden. Die Nennbetr&#228;ge weichen normalerweise von den Kurswerten eines Wertpapieres ab. So kann der Nennwert von einer Schuldverschreibung zum Beispiel 10.000 Euro betragen, allerdings der K&#228;ufer 10.100 Euro bezahlen muss, weil der Kurs auf 101 Prozent gestiegen ist. Somit gibt der Nennwert hier die Forderung an, die dem Emittenten gegen&#252;ber bestehen. Dadurch wird mit Aktien der Anteil vom Grundkapital von der ausgebenden Gesellschaft gezeigt. Aus diesem Grund werden diese Aktien auch Nennbetragsaktien genannt. Der Nennwert einer Aktie muss laut deutschem Aktiengesch&#228;ft (AktG) mindestens einen Nennbetrag von 1.000 Euro oder nat&#252;rlich noch besser, ein Vielfaches davon betragen. Geht es um St&#252;ckaktien, muss der rechnerische Wert von Aktien wenigstens 1 Euro betragen.</p>
<p>Dadurch, dass Nennbetrag nat&#252;rlich auch mit dem Nominalbetrag gleich zusetzen ist, stellt dieser die tats&#228;chliche Darlehenssumme dar, welche zwischen einem Darlehensnehmer und Darlehensgeber festgelegt worden ist. Es handelt sich hier um die Summe, die tats&#228;chlich auch ausgezahlt wird. Zwar findet eine Gleichsetzung zum Nennwert statt, allerdings m&#252;ssten von diesem noch die Abschlussprovisionen abgezogen werden, damit der Nennbetrag Mit dem tats&#228;chlichen Wert angegeben wird. Zinsen und sonstige anfallende Darlehenskosten werden beim Nennwert nicht ber&#252;cksichtigt. Grund f&#252;r diese Abgrenzung ist, dass keine Zinsen oder sonstigen Kosten in dem Wert versteckt sind. Es wird der Nennbetrag mit dem Kapitalbedarf gleich gesetzt, &#252;ber welchen dann auch das entsprechende Darlehen abgeschlossen wird.</p>
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		<title>Negativerkl&#228;rung</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Negativerklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bereich kleiner Darlehenssummen wird eine Negativerkl&#228;rung als eine Art Sicherheit angesehen. Eine Negativerkl&#228;rung verlangt der Darlehensgeber dann vom Darlehnsnehmer. Mit der Abgabe dieser Erkl&#228;rung verpflichtet sich der Darlehensnehmer, das Verm&#246;gen in seinem Besitz nicht zum Nachteil des Darlehensgebers zu &#228;ndern. Dies bedeutet, dass beispielsweise Grundbesitz nicht belastet werden darf, etwa f&#252;r andere Kredite, Verm&#246;gen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bereich kleiner Darlehenssummen wird eine Negativerkl&#228;rung als eine Art Sicherheit angesehen. Eine Negativerkl&#228;rung verlangt der Darlehensgeber dann vom Darlehnsnehmer. Mit der Abgabe dieser Erkl&#228;rung verpflichtet sich der Darlehensnehmer, das Verm&#246;gen in seinem Besitz nicht zum Nachteil des Darlehensgebers zu &#228;ndern. Dies bedeutet, dass beispielsweise Grundbesitz nicht belastet werden darf, etwa f&#252;r andere Kredite, Verm&#246;gen nicht ver&#228;u&#223;ert werden darf und auch keine Sicherheiten f&#252;r Dritte gestellt werden d&#252;rfen, falls dies den Empf&#228;nger der Negativerkl&#228;rung benachteiligen w&#252;rde.</p>
<p><span id="more-730"></span></p>
<p>Durch eine Negativerkl&#228;rung ist es meist &#252;berfl&#252;ssig, eine Grundschuld im Grundbuch eintragen zu lassen. Diese Erkl&#228;rung wird meist f&#252;r Darlehen gew&#228;hrt, welche etwa 10.000 Euro betreffen. In Ausnahmef&#228;llen k&#246;nnen es auch 15.000 Euro sein. F&#252;r Darlehensnehmer kann eine Negativerkl&#228;rung ein Vorteil sein.</p>
<p>Viele Kreditinstitute verlangen f&#252;r die Gew&#228;hrung eines Kredites, dass der Darlehnsnehmer Sicherheiten stellt. Es m&#252;ssen aber nicht immer Sicherungs&#252;bereignungen, B&#252;rgschaften oder Verpf&#228;ndungen sein, denn auch Negativerkl&#228;rungen werden akzeptiert. In der Regel allerdings nur dann, wenn ein Darlehnsnehmer eine ausgezeichnete und l&#252;ckenlos positive Bonit&#228;t vorweisen kann. Weiterhin muss ein recht gro&#223;es Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer bestehen, damit die Negativerkl&#228;rung als Sicherheit angenommen wird. Die Gr&#246;&#223;enordnung, wann die Negativerkl&#228;rung von einer Bank erm&#246;glicht wird, entscheidet im Grunde jedes Kreditinstitut f&#252;r sich und legt den Rahmen auch unterschiedlich fest. Sicherheiten sind f&#252;r eine Bank immer das A und O, wenn es um gro&#223;e Darlehenssummen geht, da eine Negativerkl&#228;rung aber keine Sicherheit ist, die greifbar ist, wird sie nur ungern von Kreditinstituten akzeptiert. Zwar darf der Eigent&#252;mer die Verm&#246;genswerte und auch keine Grundst&#252;cke ver&#228;u&#223;ern, denn noch hat das Kreditinstitut nicht die M&#246;glichkeiten, die sich beispielsweise mit der Eintragung einer Grundschuld ergeben. Aus diesem Grund hat es sich auch standardisiert, dass die Negativerkl&#228;rung lediglich noch bis Darlehenssummen von 15.000 Euro akzeptiert wird.</p>
<p>Unm&#246;glich wird der Abschluss eines Kreditvertrages immer, wenn keine Sicherheiten vorzuweisen sind. Daher handelt es sich bei der Negativerkl&#228;rung auch nicht ausschlie&#223;lich um Immobilien oder Grundst&#252;cke, welche nicht verkauft werden d&#252;rfen, sondern auch um sonstige Verm&#246;genswerte. Dies k&#246;nnen Aktien oder Wertpapiere sein, bei welchen das Risiko eines Wertverlustes sehr gering ist. Der Vorteil f&#252;r einen Darlehensnehmer liegt bei der Negativerkl&#228;rung darin, dass es keine Verpf&#228;ndung der Verm&#246;genswerte geben kann.</p>
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		<title>Modernisierung</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:21:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von einer Modernisierung wird gesprochen, wenn an einer Immobile Ma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt werden, welche eine Wertsteigerung zur Folge haben, aber auch das Wohnverh&#228;ltnis erheblich verbessern oder auch eine Beitrag zur Einsparung von Wasser und / oder Energie beitragen. In der Regel wird eine Modernisierung durch den Vermieter oder Eigent&#252;mer durchgef&#252;hrt. Allerdings gibt es auch jene Ma&#223;nahmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von einer Modernisierung wird gesprochen, wenn an einer Immobile Ma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt werden, welche eine Wertsteigerung zur Folge haben, aber auch das Wohnverh&#228;ltnis erheblich verbessern oder auch eine Beitrag zur Einsparung von Wasser und / oder Energie beitragen. In der Regel wird eine Modernisierung durch den Vermieter oder Eigent&#252;mer durchgef&#252;hrt. Allerdings gibt es auch jene Ma&#223;nahmen, welche der Vermieter nicht vertritt. Dies wird in § 559 Abs. 1 BGB festgelegt. Sonstige Ma&#223;nahmen werden Instandsetzungs- oder Instandhaltungsma&#223;nahmen genannt. Hierbei ist es nicht selten der Fall, dass es zu Unstimmigkeiten zwischen einem Vermieter und dem Mieter gibt, denn Modernisierungskosten k&#246;nnen zu Teilen auf den Mieter umgelegt werden, die Instandhaltungs- oder Instandsetzungskosten aber nicht. Ein Vermieter versucht in der Regel, die Instandhaltung oder Instandsetzung als Modernisierung anzurechnen.</p>
<p><span id="more-728"></span></p>
<p>Durch eine Modernisierung hat ein Vermieter Vorteile, denn dadurch kann die Miete erh&#246;ht werden. Diese Mieterh&#246;hung darf allerdings 11 Prozent der entstandenen Kosten nicht &#252;bersteigen. Nach § 559 Abs. 2 BGB m&#252;ssen die Kosten verteilt werden, denn die Modernisierung gleich mehrere Wohneinheiten betrifft. Der Gemeinderat muss derartigen Ma&#223;nahmen zustimmen, wenn es um &#246;ffentlich gef&#246;rderte Wohnr&#228;ume geht. Sollte ein Vermieter Kredite, die zinsverbilligt sind, durch den Staat bekommen, muss auch dieser Vorteil dem Mieter zugute gesprochen werden.</p>
<p>Beri Ma&#223;nahmen zur Modernisierung gibt es Pflichten und Rechte sowohl f&#252;r den Vermieter als auch den Mieter. Im Allgemeinen gilt, dass Ma&#223;nahmen f&#252;r die Verbesserung von den gemieteten R&#228;umen, Teilen eines Geb&#228;udes oder Ma&#223;nahmen f&#252;r die Energieersparnis und Wasserersparnis sowie Ma&#223;nahmen f&#252;r die Schaffung von neuen Wohnr&#228;umen zur Modernisierung geh&#246;ren.<br />
Es steht in der Pflicht eines Vermieters, den Mieter &#252;ber die Modernisierungsma&#223;nahmen ordentlich in Kenntnis zu setzen. Selbst f&#252;r diese Ank&#252;ndigung zu den Ma&#223;nahmen gibt es Bestimmungen, die durch einen Vermieter einzuhalten sind:</p>
<p>    * die Ank&#252;ndigung muss schriftlich in Textform an den Mieter &#252;bergeben werden<br />
    * sie muss einem Mieter wenigstens drei Monate im Voraus zugestellt werden<br />
    * die Art der Modernisierung muss detailliert beschrieben werden<br />
    * es muss ein voraussichtlicher Beginn, Umfang und Zeitraum mitgeteilt werden<br />
    * es muss der eventuell entstehende Modernisierungszuschlag dem Mieter angek&#252;ndigt werden</p>
<p>Ein Mieter hat unter anderem die Duldungspflicht. Dies bedeutet, dass dieser die Ma&#223;nahmen zur Modernisierung grunds&#228;tzlich akzeptieren muss. Hierzu geh&#246;rt es auch, den Handwerkern das Betreten der Wohnung zu gestatten, sodass diese einen Kostenvoranschlag machen k&#246;nnen. F&#252;r Ma&#223;nahmen, die nicht in der Mietwohnung stattfinden, gilt eine spezielle Duldungspflicht. Der Mieter muss eine Duldung best&#228;tigen.</p>
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		<title>Mitschuldner</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitschuldner]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Person, welche f&#252;r ein Darlehen ebenso haftet, wie ein Hauptschuldner in einem Darlehensvertrag wird als Mitschuldner bezeichnet. Er ist gleicherma&#223;en haftbar f&#252;r die Schulden, die durch ein Darlehen entstehen, und kann von einem Kreditinstitut zur Zahlung der Forderung aufgefordert werden und muss dieser auch entsprechend nachkommen. Es ist nicht selten, dass es einen Mitschuldner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Person, welche f&#252;r ein Darlehen ebenso haftet, wie ein Hauptschuldner in einem Darlehensvertrag wird als Mitschuldner bezeichnet. Er ist gleicherma&#223;en haftbar f&#252;r die Schulden, die durch ein Darlehen entstehen, und kann von einem Kreditinstitut zur Zahlung der Forderung aufgefordert werden und muss dieser auch entsprechend nachkommen. Es ist nicht selten, dass es einen Mitschuldner geben muss, damit ein Kredit von einer Bank gew&#228;hrt wird. Nicht selten ist es bei der Immobilienfinanzierung der Fall, dass ein Mitschuldner in einem Vertrag f&#252;r ein Darlehen eingetragen wird. In der Regel handelt es sich hier um den Ehepartner oder auch Lebenspartner. Auch ein B&#252;rge gilt als Mitschuldner in einem Darlehensvertrag und haftet f&#252;r das Darlehen. Sollte also ein Hauptschuldner nicht mehr in der Lage sein, seinen Zahlungen nachzukommen, also zahlungsunf&#228;hig werden, muss der Mitschuldner f&#252;r die offene Forderung aufkommen. Der Mitschuldner wird aber erst dann haftbar gemacht, wenn der Fall der Zahlungsunf&#228;higkeit des Hauptschuldners eintritt. Ein Kreditinstitut hat aber auch das Recht, selbst zu entscheiden, ob sich f&#252;r die Zahlung an den Haupt- oder Mitschuldner gewendet wird. Diese Entscheidung wird allerdings mit der Gestaltung eines Darlehensvertrages geregelt. Normalerweise ist es so, dass sich der Kreditgeber erst dann an den Mitschuldner wenden darf, wenn alle Mittel zur Forderungseinholung beim Hauptschuldner erfolglos geblieben sind. F&#252;r den Mitschuldner ergibt sich in einem solchen allerdings ein recht gro&#223;er Nachteil, denn es kann sogar sein Privatverm&#246;gen gepf&#228;ndet werden, wenn der Mitschuldner finanziell nicht in der Lage ist, die Forderung zu begleichen. Der Kreditgeber hat einen recht gro&#223;en Vorteil, denn das Risiko, die Forderungen nicht beglichen zu bekommen, sinkt durch den Mitschuldner erheblich.</p>
<p><span id="more-726"></span></p>
<p>Es muss aber nicht immer nur ein Mitschuldner im Darlehensvertrag mit aufgenommen werden, denn die Forderung kann auch zu Teilen auf mehrere Mitschuldner verteilt werden. So kann sich ein Kreditinstitut bei einer Zahlungsunf&#228;higkeit des Hauptschuldners an mehrere Mitschuldner wenden und die entsprechenden Anteile der Forderung einfordern. Hierbei haben die Mitschuldner alle nur einen kleinen Anteil zu tragen und der Kreditgeber gleich mehrere M&#246;glichkeiten das Darlehen getilgt zu bekommen.</p>
<p>F&#252;r einen Hauptschuldner ist es oftmals einfacher, einen Kredit zu bekommen, wenn ein oder mehrere Mitschuldner f&#252;r die Forderung aufkommen.</p>
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		<title>Miteigentumsanteil</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Miteigentumsanteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Miteigentumsanteil ist ein prozentualer Anteil an einem Geb&#228;ude zu verstehen, mit dem ein Wohnungseigent&#252;mer beteiligt ist. Es ist somit der gemeinschaftliche Anteil an einem Eigentum. Festgelegt werden die Miteigentumsanteile durch eine Teilungserkl&#228;rung. In Tausendstel werden die Anteile ausgedr&#252;ckt. Ein Miteigentumsanteil ist ein ideeller Anteil, kein realer an einer Immobilie oder an Sachen. Dieser Anteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Miteigentumsanteil ist ein prozentualer Anteil an einem Geb&#228;ude zu verstehen, mit dem ein Wohnungseigent&#252;mer beteiligt ist. Es ist somit der gemeinschaftliche Anteil an einem Eigentum. Festgelegt werden die Miteigentumsanteile durch eine Teilungserkl&#228;rung. In Tausendstel werden die Anteile ausgedr&#252;ckt. Ein Miteigentumsanteil ist ein ideeller Anteil, kein realer an einer Immobilie oder an Sachen. Dieser Anteil kann sowohl &#252;bertragen, verkauft als auch belastet werden. Jeder einzelne Eigent&#252;mer, beispielweise von Wohneinheiten in einem Geb&#228;ude, kann frei &#252;ber das gemeinschaftliche Eigentum verf&#252;gen. Er kann also auch durch mit einer Hypothek belastet werden.</p>
<p><span id="more-724"></span></p>
<p>Der Miteigentumsanteil hat nat&#252;rlich auch einen Sinn und Zweck:<br />
Im Grunde kennt das BGB (B&#252;rgerliche Gesetzbuch) kein Eigentum, sei es an Wohnungen oder Geb&#228;uden. Im BGB werden die Bauwerke, die auf einem Grundst&#252;ck erreichtet sind, als ein wesentlicher Bestandteil vom Grundst&#252;ck angesehen. Dadurch, dass das Wohnungseigentumsgesetz ein Sondereigentum an Wohnungen lediglich durch die Verbindung mit dem Miteigentumsanteil erlaubt, wird es in dieses verbundene System vom Geb&#228;ude mit ein in das Grundst&#252;ckseigentum. Damit die Kosten f&#252;r das Gemeinschaftseigentum verteilt werden k&#246;nnen, muss eine Grundlage gebildet werden. Dieses ist der Miteigentumsanteil. Hierbei handelt es sich um die Kosten, die der Sondereigent&#252;mer nicht selbst tr&#228;gt. Es hat also jener Miteigent&#252;mer, der den gr&#246;&#223;ten Miteigentumsanteil besitzt, auch die h&#246;chsten Kosten zu tragen. Mit der Teilungserkl&#228;rung wird die Kostenverteilung aber meist separat geregelt, beispielsweise die Wasserkosten nach dem Verbrauch oder das Verwalterentgelt nach Wohneinheiten.</p>
<p>Der Miteigentumsanteil ist auch bei einer Eigent&#252;merversammlung wichtig, denn nur wenn &#252;ber die H&#228;lfte Anteile vertreten sind, ist eine Eigent&#252;merversammlung auch beschlussf&#228;hig. Normalerweise ist es geregelt, dass jeder Eigent&#252;mer bei einer Abstimmung eine Stimme hat, allerdings kann es in einer Gemeinschaftsordnung auch so vereinbart sein, dass die Stimmrechte nach den entsprechenden Miteigentumsanteilen verteilt werden.<br />
Es besteht theoretisch eine &#196;nderung der Miteigentumsanteile, allerdings kann dies kaum durchgesetzt werden. Hierf&#252;r w&#228;re zun&#228;chst eine Zustimmung von allen Eigent&#252;mern einzuholen. Au&#223;erdem m&#252;ssten die Grundb&#252;cher, die Teilungserkl&#228;rungen und auch der Aufteilungsplan ge&#228;ndert werden. Hierf&#252;r ist der Aufwand viel zu hoch, denn jeder einzelne Eigent&#252;mer m&#252;sste zu einem Notar kommen und es w&#252;rden auch Kosten entstehen. Au&#223;erdem w&#252;rde es einen Nachteil f&#252;r alle Eigent&#252;mer geben, denn meist wird durch eine &#196;nderung der Miteigentumsanteile auch die Kostenbeteiligung h&#246;her. Dadurch verweigern schon viele Eigent&#252;mer die Zustimmung. Es kann kein Anspruch auf eine Zustimmung gestellt werden.</p>
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		<title>Mitantragssteller</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kreditvergleich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitantragssteller]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bereich des Darlehens kann der Begriff Mitantragssteller des &#214;fteren geh&#246;r werden. Hierbei ist nicht nur ein Kreditnehmer Antragsteller f&#252;r ein Darlehen, sondern eine weitere Person wird als 2. Antragsteller im Antrag aufgef&#252;hrt. So wird ein Darlehen nicht nur auf eine Person geschrieben, sondern auf zwei, also dem ersten Antragsteller und dem Mitantragssteller. Gerade in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bereich des Darlehens kann der Begriff Mitantragssteller des &#214;fteren geh&#246;r werden. Hierbei ist nicht nur ein Kreditnehmer Antragsteller f&#252;r ein Darlehen, sondern eine weitere Person wird als 2. Antragsteller im Antrag aufgef&#252;hrt. So wird ein Darlehen nicht nur auf eine Person geschrieben, sondern auf zwei, also dem ersten Antragsteller und dem Mitantragssteller. Gerade in der Immobilienfinanzierung oder bei gr&#246;&#223;eren Finanzierungen ist dies der Fall. In der Regel sind es Ehepartner oder Lebensgemeinschaften. F&#252;r ein Kreditinstitut ergibt sich dadurch ein wesentlicher Vorteil, denn so haftet nicht nur eine Person f&#252;r ein Darlehen, sondern es kann sich an eine weitere Person gewendet werden, die f&#252;r das Darlehen aufkommen muss, wenn der erste Antragsteller seinen Verpflichtungen aus einem Darlehensvertrag nicht mehr nachkommt. In der Regel ist es so, dass der Mitantragssteller selbstschuldnerisch haftet, also ebenso wie der Hauptantragsteller. Es ist &#228;hnlich wie eine B&#252;rgschaft, welche der Mitantragssteller f&#252;r den Hauptantragsteller unterschreibt. In der Regel werden bei Immobilienfinanzierungen Darlehen nur gew&#228;hrt, wenn es einen zweiten Antragsteller gibt, weil die Bank so eine wesentlich h&#246;here Sicherheit hat. Ein Mitantragssteller wird demnach auch Mitschuldner genannt.<br />
Es gelten f&#252;r einen Mitschuldner die gleichen Bedingungen, wie f&#252;r den Hauptschuldner und der Mitantragssteller muss auch alle Bedingungen erf&#252;llen, welche f&#252;r ein Darlehen gestellt werden. Dies bedeutet, dass ebenso die Auskunft &#252;ber die Bonit&#228;t eingeholt wird, es wird eine Aufstellung aller Verbindlichkeiten und Forderungen gemacht, es m&#252;ssen Einkommensnachweise vorgelegt werden, falls vorhanden. Ein Hauptantragsteller hat es in der Regel einfacher ein Darlehn zu erhalten, wenn ein Mitantragssteller eingetragen wird, auch wenn kein Einkommen vorhanden ist. Gerade bei Ehepartner kann es der Fall sein, dass der nicht arbeitende Partner als erster Antragsteller gilt und jener mit regelm&#228;&#223;igem Einkommen als zweiter Antragssteller. Da die beiden Einkommen aus sozialen Leistungen und auch Arbeitseinkommen zusammengelegt werden, erh&#246;ht sich so dir Chance, dass ein Darlehen gew&#228;hrt wird. Dadurch, dass ein Hauptantragsteller und ein Mitantragssteller den Antrag f&#252;r ein Darlehen stellen, erh&#246;ht sich zum einen der finanzielle Spielraum und zum anderen kann dadurch eine bessere Bonit&#228;t erreicht werden.</p>
<p><span id="more-722"></span></p>
<p>Hauptschuldner und Mitschuldner sind also Gesamtschuldner, welche gemeinsam f&#252;r einen Kredit haften und zwar gleicherma&#223;en f&#252;r die gesamte Kreditsumme.</p>
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